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Funktion:
Vater des Großstadtreviers,
Regisseur,
Drehbuchautor
Steckbrief:
+ war oft die Stimme aus dem Off + bekannt für seine Actionszenen + brachte den Polizeialltag ins Fernsehen
+ erfand das Großstadtrevier
Darsteller-Steckbrief:
| Name |
:
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Jürgen Roland |
| Herkunft |
:
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Hamburg |
| Geburtsdatum |
:
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25.12.1925 |
| Gestorben |
:
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21.09.2007 |
| Erste Episode |
:
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001 |
| Letzte Episode |
:
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173 (Harry's Fall) |
| Anzahl der Staffeln |
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16, aber die übrigen im Geiste |
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Portrait:
Er war der Vater des Großstadtreviers. Anfang der 1980er Jahre erfand Jürgen Roland die wohl bekannteste und beliebteste Polizeiserie
im deutschen Fernsehen. Am 16. Dezember 1986 flimmerte die erste Folge über die Bildschirme der Nation. Damit war die erfolgreichste
deutsche Vorabendserie geboren.
Zu dieser Zeit war Jürgen Roland längst kein unbeschriebenes Blatt mehr im deutschen Fernsehen.
Er prägte mit seiner Arbeit bereits Jahrzehnte lang das Programm. Begonnen hat er seine Laufbahn bei Radio Hamburg
als Reporter. Bald wechselte er zum NWDR und wurde als "rasender Roland" bekannt. Seine Beiträge waren legendär
und seine Art der Berichterstattung war neuartig, interessant und vor allem fesselnd.
Als das Fernsehen Anfang der 1950er Jahre sein Versuchsprogramm startete, war er mit dabei. 1953 rief er die
Serie "Der Polizeibericht meldet..." ins Leben. Aktuelle Kriminalfälle wurden fürs Fernsehen
aufbereitet und dem Zuschauer so der reale Polizeialltag nähergebracht. Bald darauf folgte die Serie, die
Jürgen Roland zum Erfinder des deutschen Fernsehkrimis machte. Ab 1958 gab es "Stahlnetz". Ein Straßenfeger
im wahrsten Sinne des Wortes. Schon bei den ersten Takten der Titelmelodie wußte der Zuschauer, "dieser Fall ist wahr".
Und so blieb das "Stahlnetz" bis 1968 und 22 Folgen lang der Quotenhit im deutschen Fernsehen.
Aber auch als Filmregisseur machte Jürgen Roland sich einen Namen. 1964 drehte er seinen wohl bekanntesten Film,
"Polizeirevier Davidswache", der die fast gleichnamige Revierwache auf St.Pauli porträtierte.
Auch bei der Edgar Wallace Reihe führte er Regie und gehörte außerdem zur Riege der ersten "Tatort"-Regisseure.
Doch dann kam Anfang der 1980er Jahre das Pilotprojekt der Hamburger Polizei. Frauen sollten nicht mehr nur als
"Politessen" eingesetzt werden sondern gleichberechtigt neben ihren männlichen Kollegen im Streifendienst
tätig sein. Das "Großstadtrevier" nahm genau diesen Aspekt auf und zeigte mit Mareike Carrière
Deutschlands erste Fernsehpolizistin. Außerdem war es auch hier Rolands Anliegen, den Alltag der
Polizei realitätsnah wiederzugeben.
Anfangs war die Serie ebenfalls ein Pilotprojekt, erfreute sich jedoch so großer Beliebtheit,
so dass sie bald regelmäßig und Staffelweise vom NDR und Studio Hamburg produziert wurde.
2005 erhielt die Serie, und vor allem der Vater des Großstadtreviers, die Goldene Kamera als
"Beste deutsche Kultserie".
Jürgen Roland zog sich 2001 aus der aktiven Filmarbeit beim Großstadtrevier zurück.
Allen Fans bleibt er als Krimi-(Alt)meister des deutschen Fernsehens in Erinnerung, der "in seinem Großstadtrevier
den gutmütigen Geist des Ohnsorg-Theaters mit der Verzweiflung der Heruntergekommenen vom Kiez
bis heute nachbarschaftlich zusammen brachte."
Mehr über Jürgen Roland im Internet:
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